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Mo 26.11.2018 21:50 - Volleyball: SG kassiert dritte Niederlage in Folge
Indiskutabler Auftritt beim 0:3 (-23, -22, -17) bei Kellerkind Geraer VC
Zur dritten Niederlage der SG in Folge, einem indiskutablen Auftritt mit 0:3 beim bisher punktlosen Schlusslicht Geraer VC, kommt die befürchtete Hiobsbotschaft: eine Schulterverletzung zwingt Hauptangreifer Johannes Aßmann dazu, mindestens bis zum Jahresende auf sämtliche Einsätze zu verzichten. Schon in Gera fehlte er. Das schließt nun auch den schweren Gang am Samstag nach Weimar und den Pokalauftritt tags darauf in Nordhausen ein. In beiden Fällen hängen die Trauben hoch.

In Gera ließ die Spielgemeinschaft beim 23:25, 22:25 und 17:25 viel von dem vermissen, was die Mannschaft eigentlich leisten kann. Die ersatzgeschwächte SG zeigte wie schon in Schmalkalden große Defizite in der Annahme, aber auch in der Feldabwehr. Spielertrainer Richard Horlbeck resümierte mit leichtem Galgenhumor, sah Defizite in allen Bereichen und nicht zuletzt mangelnden Siegeswillen. Die SG ist derzeit Mittelmaß und durch Aßmanns Ausfall in den nächsten Wochen überdies noch deutlicher geschwächt.

In Gera vertrat Benjamin Renkwitz einmal mehr den etatmäßigen Zuspieler Andy Neitzel. Nach zwei verlorenen Sätzen mit einigen lichten Momenten versuchte die SG mit Jörg Krause im Zuspiel die Karre aus dem Dreck zu holen, aber vergeblich. Der Wurm war tief drin. Das 25:17 im dritten Durchgang spielte die Tatsachen deutlich wider. Nach nur 68 Minuten waren die Messen gesungen.

Dass die SG in dieser Saison nicht mehr nach den Sternen greifen wird, sondern sich mit Blick auf die Lücken im Personal neu berappeln und am eigenen Schopf packen muss, ist schon jetzt Realität geworden. Die Mannschaft wirft der Abschied von den Spitzenvereinen freilich nicht um, wusste sie doch von vornherein, dass nur die erste sechs tatsächlich in der Lage ist, an die Erfolge der Vorsaison anzuknüpfen.

Jetzt nur nicht nervös werden, kühlen Kopf bewahren und sich nicht von den eigenen Ansprüchen erdrücken lassen, lautet die Devise. In dieser Woche muss und wird das Team beraten, wie man den Ausfall des Hauptangreifers ansatzweise kompensieren kann, um nicht weiter unter die Räder zu kommen. Zuspieler Andy Neitzel ist in Weimar wieder mit von der Partie. Ein Lichtblick im momentan etwas düsteren Tunnel.

von der facebook-Seite der Volleyballer

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