Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Do 22.02.2018 23:53 - Volleyball: Pflichtaufgabe erfüllt - Heimspiel steht an
Die Pflichtaufgabe beim Kellerkind Stahl Unterwellenborn meisterte der Volleyball-Thüringenligist SG Eisenach-Herleshausen am vergangenen Samstag mehr oder weniger eindeutig. Beim 3:0 (24,21,20) zeigten die Gäste nur im ersten Satz Schwächen.

Beim 24:20 sah die SG dennoch schon wie der klare Sieger aus, als Zuspieler Andi Neitzel im Service für den besseren Aufschläger Richard Horlbeck das Feld räumte. Aber siehe da: Plötzlich stand es 24:24 und Unterwellenborn war wieder im Spiel. Die Unerfahrenheit der Gastgeber zeigte sich jedoch im letzten Ballwechsel als der Stahl-Zuspieler ausgerechnet jenen Angreifer bediente, der an der SG-Wand Johannes Assmann vorbei musste. Assmann fasste den Block und damit den umkämpften Satz für die SG.

Danach spulten die Gäste ihr Pensum solide ab und ließen keinen Zweifel am Erfolg aufkommen. Beste Noten verdienten sich Zuspieler Neitzel, der Mittelangreifer Mario Schlöffler vielfach exzellent in Szene setzte und im dritten Satz nicht zuletzt Außenangreifer Tobias Schucht. Der glänzte mit einer bärenstarken Erfolgsquote.

Mit diesen drei Punkten hält der Tabellendritte den Kontakt zum Führungsduo Tröbnitz und Ilmenau und hat am morgigen Samstag bei zwei Heimauftritten die Möglichkeit, komplett zur Spitze aufzuschließen. Bei der SG-Truppe dominiert derzeit die Freude über eine Saison, die tatsächlich fast durchweg positiv bewertet werden kann. Neun Siegen aus elf Spielen sollen am Samstag ab 13 Uhr gegen den Geraer VC und dem stärkeren VSV Jena II zwei weitere Erfolge angeheftet werden. Die Mannschaft sprüht vor Elan und Zuversicht. Die SG ist allerdings gewarnt. Die Jenaer boten bei Spitzenreiter Tröbnitz zuletzt einen Kampf auf Biegen und Brechen und unterlagen nur knapp 3:2. In der Sporthalle an der Ziegeleistraße will die SG dafür sorgen, dass der Heimspieltag ein Fest für Aktive und Zuschauer wird, von denen beim vorletzten Heimauftritt der Saison gar viele erwartet werden. Mittlerweile fehlt es in der Halle an Bänken, um genügend Sitzplätze anbieten zu können. In der Thüringenliga hat sich die Heimspielstätte der SG mittlerweile das Prädikat als die kleinste und lautetste Halle der Liga erarbeitet, auch dem Publikum sei dank.

Punktspiele ab der nächsten Saison in der Aßmann-Halle!

Apropos Halle: Am Donnerstagnachmittag gab es ein Treffen von Vertretern des SV Wartburgstadt und der Stadtverwaltung Eisenach, bei dem die Möglichkeiten des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Mannschaft in dieser Halle analysiert und besprochen worden. Nur die Aßmann-Halle erfüllt die vom Thüringer Volleyballverband (TVV) gesetzten Kriterien wie etwa der Hallenhöhe. Ergebnis: Die SG-Volleyballer dürfern ab der kommenden Saison ihre Heimspiele in der Aßmann-Halle austragen! Die Stadtverwaltung schafft die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen. Dazu gehört eine TVV-genormte Netzanlage (die Einsteckhülsen im Hallenboden müssen dazu erneuert werden). Die Spielfeldabmessung wird (durch uns) jeweils mittels Spezial-Klebeband auf dem Hallenparkett aufgebracht. Auch dieses Band stellt die Stadt zur Verfügung, hieß es bei der Besprechung.Terminlich müssen sich Handball und Volleyball ab der nächsten Saison also für die Aßmann-Hallennutzung absprechen. Diese Lösung soll so lange praktiziert werden bis die neue Mehrfelderhalle in Eisenach gebaut ist. Trainieren werden die Volleyballer weiterhin in der Puppenstube Ziegeleistraße.

von der facebook-Seite der Volleyballer » mehr . . .

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