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Do 07.12.2017 22:20 - Volleyball: Mannschaft des Jahres und Erfolg auch für die Frauen
Ein Dank der Jury und dem KSB Eisenach für die aus unserer Sicht gute Wahl. Zum ersten mal fällt die Wahl zur "Mannschaft des Jahres" auf uns. Und wir haben große Lust, im nächsten Jahr wieder dort zu stehen.
Unser Glückwunsch geht auch nach Lauchröden, denn die Volleyballerinnen des SV Concordia (auch eine thüringisch-hessische Co-Produktion) gewinnen Platz 3 bei der Team-Wahl. Zwei Volleyball-Mannschaften bei der "Sportler des Jahres"-Ehrung in der Wartburgregion auf dem Treppchen - das hat es auch noch nie gegeben und ist Würdigung einer der schönsten Sportarten der Welt.
Die festliche Auszeichnungsveranstaltung in der Wartburg-Sparkasse bot einen würdigen Rahmen, wenngleich sie sich sehr in die Länge zog und nicht jeder Mensch als Laudator geeignet ist. Und nochwas: bei der Sportlehrehrung im Werra-Meißner-Kreis, auch da waren wir am Start, gab es Bier! ;-) Zum Glück hatte der Eisenach Weihnachtsmarkt am Freitagabend noch geöffnet.

Die Thüringer Allgemeine berichtete am 4.12.17 über unsere Volleyballer der Ersten und über die Damen, die mit Lauchröden zusammen die zweite hessisch-thüringisches Spielgemeinschaft bilden, mit der Überschrift

Ein Stelldichein der Asse

Eisenach. Aus dem Feiern kommen die Volleyballer der SG Eisenach/Herleshausen derzeit kaum heraus - und das nicht nur wegen des beeindruckenden Saisonstarts in der höchsten Thüringer Liga (sechs Spiele/fünf Siege). Nachdem die Spielgemeinschaft bereits im Werra-Meißner-Kreis als Mannschaft des Jahres geehrt wurde, standen sie nun auch bei der Eisenacher Jury hoch im Kurs und landeten bei den Teams auf Rang eins. Mit Lauchrödens Volleyballdamen kam eine weitere thüringisch-hessische Co-Produktion auf Rang drei: Dass zwei Volleyball-Mannschaften auf dem Podest standen, das gab es bei der Sportlerehrung von Kreissportbund und Stadt Eisenach noch nie.

Voll war es am Freitagabend wieder im festlich geschmückten Schalterraum der Wartburgsparkasse. Nur wenige Plätze waren frei, als KSB-Vorsitzender Volker Schrader die Sport-Asse der Region, deren Übungsleiter und Familienangehörigen sowie die Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßte. In seiner Rede würdigte Schrader die "faszinierendenLeistungen der einheimischen Sportler", die damit beste Werbeträger der Region seien. Der KSB hat insgesamt mehr als 15000 Mitglieder in rund 110 Vereinen, wobei die Zahl der Aktiven leicht zurückging. Ein Grund dafür könnte, so glaubt Schrader, die unbefriedene Sportstättensituation in Eisenach sein. So werde seit 2015 eine Halle (d. Red. gemeint ist die ehemalige Gymnastikhalle in der Werner-Aßmann-Halle) durch eine nicht mehr genutzte Tribüne blockiert. Ein Seitenhieb, den Oberbürgermeisterin Katja Wolf nicht unkommentiert ließ. "Wir kämpfen an allen Stellen, um es Stück für Stück zu verbessern", sagte die frühere Leichtathletin Wolf, die die Ehrungen der Übungsleiter/in 2017 vornahm. Ausgezeichnet wurden in dieser Kategorie Uta Großheim vom Skiclub Eisenach und Ex-Torhüter Norbert Leischner, der beim fast dreistündigen Ehrungsmarathon später mit seinen Gospenrodaer Aufsteigern noch einmal auf der Bühne stand.

Die größte Überrschung gab es bei der Wahl zum "Sportler des Jahres", setzte sich doch der eigentlich nur Radsport-Insidern bekannte Wilfred van de Haterd vor Geher Jonathan Hilbert und dem Tennisspieler Jonathan Roth durch. Ein Niederländer auf Rang eins - auch das war ein Novum. Ein weiteres gab es bei der Ehrung der "Sportlerinnen des Jahres", denn krankheits- und wettkampfbedingt konnte keine der drei erfolgreichen Damen den Preis persönlich entgegennehmen. Juliane Seyfarth meldete sich per Videobotschaft ebenso wie die Nachwuchssportlerin des Jahres, Karateka Tamara Lotz.

Ein anerkennendes Raunen ging durch den Saal, als Laudatorin Marion Seeber (Vizepräsidentin des Landessportbundes) die Erfolge von Schwimmerin Charlotte Penz vorlas. Sage und schreibe 82 Goldmedaillen brachte die ehrgeizige Sportgymnasisastin im zurückliegenden Jahr mit nach Hause. Bei der Sportlerehrung musste sich die erfolgsverwöhnte Elfjährige ausnahmsweise mal mit Platz zwei begnügen. Rang drei ging an Skitalent Cindy Haasch, während bei den Nachwuchssportlern mit Till Ruhmann (1.) und Max Herbrechter (3.) neben Judoka Eric Graupner gleich zwei WSC-Hoffnungen den Sprung aufs Podest schafften. Für alle Geehrten gab es Urkunden, Blumen und Sachpreise, für die Nachwuchsmannchaft des Jahres, die Sportaerobic-Mädchen, zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 250 Euro.

Den Abend moderierte Nicole Päsler aus der Stadtverwaltung Eisenach. Für besonderen Schwung zwischen den Ehrungen sorgten die Tänzer des Eisenacher Rock‘n‘Roll-Clubs Sylvester. Nach dem feierlichen Teil klang der Abend am leckeren Büfett aus.

Mike El Antaki / 04.12.17 / TA » mehr . . .
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