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Di 12.09.2017 23:28 - Volleyball: Saisonstart der Ersten
Am kommenden Wochenende beginnt die Saison für die SG Herleshausen/Eisenach. Die WERRA-RUNDSCHAU veröffentlichte ein Interview mit Andi und Tobi:

Aufsteiger ohne Angst
Interview mit den Herleshäuser Volleyballern Tobias Schucht und Andreas Neitzel - WR vom 29.08.17

Nach der Meisterschaft im vergangenen Jahr starten die Volleyballer von der SG Herleshausen/Eisenach bald in die Thüringenliga-Saison. Wir haben mit den Spielern Andreas Neitzel und Tobias Schucht im Interview über Ziele, Aufgaben und Hoffnungen gesprochen.

Was ist euer Saisonziel?


Andreas Neitzel: Durchmarsch. Das kannst du auch ruhig so schreiben. (lacht)

Alles klar, gerne.

Neitzel: Nein, Spaß beiseite. Ich denke, dass wir angesichts unseres Kaders mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden. Einen Platz im gesicherten Mittelfeld traue ich uns definitiv zu. Die Thüringenliga hat schon ein gutes Niveau, sie ist aber wiederum nicht so stark wie das Pendant in Hessen, die Oberliga.

Das ist ja trotzdem ambitioniert für einen Aufsteiger.

Tobias Schucht: Wir haben mit den zwei Neuzugängen vom Drittligisten Gotha richtig gute Volleyballer bekommen. Mario Schlöffel ist im Mittelblock bärenstark. Das war auch wichtig, dass wir uns auf dieser Position verbessern. Denn in der Thüringenliga wird da jetzt etwas mehr Feuer der Gegner kommen. Und auch Benedikt Renkwitz hilft uns als Allrounder weiter.

Neitzel: Johannes Aßmann hat ja auch mal bei Gotha gespielt und verfügt über enorme Klasse. Der hat in der Vorsaison viele Mannschaften weggebombt und wird damit in der Thüringenliga sicherlich nicht aufhören.

Wie kommt das eigentlich, dass ihr regelmäßig so gute Spieler abschnappt?

Schucht: Wir haben immer zwei Sachen im Auge. Zum einen, dass wir sportlich ein gewisses Niveau halten. Deshalb sind wir die Spielgemeinschaft mit Eisenach eingegangen, um nicht im Breitensport-Niemandsland zu versinken. Die SG ist daher immer noch Anlaufstelle für klasse Volleyballer. Gerade, wenn diese den Zeitaufwand wie in der dritten Liga bei Gotha wegen Karriere oder Privatleben nicht mehr betreiben möchten. Da waren Meisterschaft und Aufstieg jetzt natürlich noch mal zwei Impulse. Denn die Leute haben gesehen, dass bei uns was geht.

Neitzel: Genau. Und zum anderen schauen wir eben, dass das Drumherum passt. Das tut es. Wir harmonieren innerhalb der Mannschaft bestens mit Eisenach, teilen uns Trainer- und Kapitänämter quasi auf. Außerdem ist es uns wichtig, viele Fans für die Heimspiele zu begeistern. Schade, dass die Halle in Herleshausen für die Thüringenliga nicht zulässig ist. Aber ein paar Anhänger kommen bestimmt auch nach Eisenach.

Was gibt es bis zum Saisonauftakt noch zu tun?

Neitzel: Wir starten am Samstag, 16. September, beim Vorjahreszweiten und Titelfavoriten Ilmenau. Schwer zu sagen, was zu holen ist. Wir kennen die Liga nicht. Aber punkten wollen wir natürlich. Bis dahin gilt es, die neu formierte Mannschaft noch näher zusammenzuführen - gerade bei Basisdingen wie Feldabwehr und Spielaufbau. Damit gewinnt man Spiele und Titel. » mehr . . .

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