Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Di 23.05.2017 23:01 - Allgemein: Bericht des ersten Vorsitzenden
Bericht des 1. Vorsitzenden Gerhard Biehl anlässlich der JHV am 11.3.17

Sehr geehrte Versammlungsteilnehmer,

auftragsgemäß muss ich über das Geschäftsjahr 2016 berichten. Dieser Bericht wird, wie schon im letzten Jahr, anders ausfallen. Ich werde versuchen einen detaillierten Bericht, und zwar für alle Vorstandsmitglieder, ab zugegeben. Zum 31.12.2016 hat der TSV 1869 Herleshausen e.V. 714 Mitglieder. Davon sind 316 Kinder u. Jugendliche und 398 Erwachsene. Die vereinseigene Turnhalle wurde mit sehr großen, finanziellen Aufwand in eine Multifunktionshalle umgewandelt. Hierzu folgt anschließend ein gesonderter Bericht von Stephan Adam.

Eine Neufassung der Satzung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung
im letzten Jahr beschlossen.

Die notwendige Überarbeitung der Ordnungen erfolgte in diesem Jahr unter Beteiligung des Vereinsrates.

Immer "Kleinere oder gestrichene Zuwendungen", der öffentlichen Hand, erschweren allen Vereinen ihre Angebote aufrecht zu halten. Alle müssen leider immer mehr selbst aufbringen. Dies waren meine Worte auf der Jahreshauptversammlung im Februar 2015.

Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass sich der TSV 1869 Herleshausen e.V. schon seit 107 Jahren an den Kosten der Sportstätten in der Gemeinde Herleshausen beteiligt.

Die Kosten für den Sportplatz belaufen sich im Schnitt auf 300,00 Euro im Jahr. Ca. 90 freiwillige Arbeitsstunden wurden 2016 am Sportplatz geleistet.

Die Schwimmabteilung zahlt für ihren Übungsbetrieb Eintritt im Hallenbad. Ca. 50 Kinder und Jugendliche erwerben Jahreskarten, für 4.300,00 Euro und somit wird das Defizit des Hallenbades geschmälert. Der TSV Herleshausen erstattet die Hälfte, was 2.150,00 Euro sind.

Im abgelaufenen Jahr waren die Betriebskosten für die TSV-Turnhalle (ohne die Kosten der Renovierung) immerhin ca. 13.000,00 Euro. In den letzten 20 Jahren betrugen die laufenden Kosten (Betriebskosten) für die vereinseigenen Turnhalle ca. 200.000,00 Euro (pro Jahr ca. 10.000,00 €). An Betriebskostenbeteiligung nahmen wir ca. 40.000,00 Euro ein. Bei Renovierungsarbeiten wurden insgesamt 115.000,00 Euro verbaut. Davon erhielten wir Zuschüsse, von der öffentlichen Hand, in Höhe von ca. 65.000,00 Euro.

In 20 Jahren kostete uns die TSV-Halle 210.000,00 Euro.

Geht man von einer durchschnittlichen Mitgliederzahl von 700 Mitgliedern aus, bedeutet das, dass jedes TSV-Mitglied, einen Betrag von ca. 18,00 Euro im Jahr für die vereinseigene Turnhalle, für die Hallensportarten, aufbringen musste. Die Kosten für den Sportplatz sind in den 18,00 Euro nicht enthalten. Bei der letztjährigen Renovierung wurden 190 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Des Weiteren wurden im letzten Jahr von sechs lizenzierte Übungsleitern 1.050 Stunden und von zehn Betreuern, Trainern ca. 1.300 Stunden in der Kinder- und Jugendarbeit geleistet.

Wie viele Übungs- Wettkampfstunden das in den letzten 20 Jahren insgesamt waren, ist nicht mehr zu beziffern. Bei den Umbaumaßen haben doch "alle", gemerkt, wie wichtig diese Halle für den Sport in Herleshausen ist. Was wäre, wenn wir es uns einfach machen würden und auch mit allen Sparten in die Mehrzweckhalle gehen würden?

Der TSV Herleshausen spart nicht nur der Gemeinde Betriebskosten in der Mehrzweckhalle sowie Hallenbad, sondern sorgt auch dafür, dass ein umfangreicher, geregelter Übungs- und Wettkampfbetrieb für alle Hallensportarten möglich ist.

Der zweite Sportverein, in der Großgemeinde Herleshausen, muss erst seit drei Jahren ebenfalls Hallenkosten tragen. Der TSV Brandenfels ist mit einem sagenhaften Betrag von 50,00 Euro im Jahr an Hallenkosten beteiligt. Das sind bei ca. 220 Mitglieder, umgerechnet 22 Cent pro Mitglied.

Also jedes Mitglied des TSV Herleshausen zahlt für die Hallensportarten ca. 18,00 Euro im Jahr; ein Mitglied des TSV Brandenfels muss 22 Cent aufbringen; Bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister und Vertretern des TSV Brandenfels Nesselröden, wo es um die Konsolidierung des Haushaltes der Gemeinde Herleshausen ging, wurde uns folgender Vorwurf gemacht: Wir machen was. Der TSV Herleshausen nichts. Dazu sage ich nur: Das ist nicht nur absurd, ja das ist schon eine "Frechheit".

Der "Gipfel" der Unverschämtheit war jedoch der "Neidbrief" des TSV Brandenfels, wegen der Bezuschussung seitens der Gemeinde, an uns. Sich selbst, mit einem großen Anteil von Steuergeldern, ein Vereinsheim bauen. Die Einfahrt zum Sportplatz, wird jetzt mit einem Kostenaufwand von ca. 8.000,00 Euro von der Gemeinde finanziert, und bei allen, ich betone bei allen, Renovierungsmaßnahmen im Sportlerheim Nesselröden, muss die Gemeinde Herleshausen 40 % der Kosten tragen.

Der TSV Herleshausen hat in den letzten 20 Jahren, von der Gemeinde Herleshausen, bei zwei großen Umbaumaßnahmen insgesamt 11.500,00 Euro erhalten. Mir fehlen die Worte. » mehr . . .

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