Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Sa 19.11.2016 12:45 - Volleyball: Vor dem Saisonstart
Vorbericht aus der Werra-Rundschau von Manuel Kopp:

Eschwege. Die Volleyballer Tobias Schucht und Andreas Neitzel sind schon lange im Geschäft. Aber so eine Spielzeit haben sie auch noch nicht erlebt. "Es ist die kürzeste Saison aller Zeiten", sagt Schucht und Neitzel fügt hinzu: "Sie geht nur 96 Tage von November bis Februar. Normalerweise läuft die Volleyball-Saison von September bis März."

Aber durch die Doppelspieltage und einige Spielverlegungen in der thüringischen Verbandsliga ergab sich diese kuriose Situation. So startet die SG Herleshausen/Eisenach erst am Samstag um 13 Uhr in Sonneberg in die neue Saison.

Die zweite Saison

"Wir schreiben die Erfolgsstory weiter", sagt Neitzel im Hinblick auf die erste hessische-thüringische Spielgemeinschaft, die in der vergangenen Saison auf Anhieb die Vize-Meisterschaft gewonnen hat. "Wir mussten uns in der vergangenen Saison erst einspielen und finden", sagt Neitzel. "Jetzt weiß jeder, auf welcher Position die Teamkollegen stark sind", fügt Schucht hinzu. Beide sind immer noch begeistert von der SG.

Der Neuzugang

Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, warum die SG sehr optimistisch in die Saison startet. Mit Rückkehrer Johannes Aßmann vom Drittligisten VC Gotha ist ein richtiger Transfer-Coup gelungen. "Er ist eine richtige Waffe", ist Schucht begeistert, einen technisch so starken und kompletten Spieler nun in seinem Team zu haben. "Man merkt, dass er in Gotha Erfahrung gesammmelt hat. Er hat sich weiterentwickelt und übernimmt auf dem Feld Verantwortung", sagt Neitzel. Schucht bindet Aßmann auch immer wieder in die Trainingsgestaltung mit ein, damit von den Übungen, die er in Gotha gelernt hat, auch das ganze Team profitiert.

Das Saisonziel

Alles andere als die Meisterschaft anzupeilen wäre unrealistisch", gibt Schucht das Ziel Titel vor. "Wir sind Vize-Meister, isnd gut eingespielt und haben Johannes Aßmann dazubekommen", liefert Neitzel die Argumente, warum die SG zu den Titelfavoriten zählt. "Es ist unser eigener Anspruch, uns noch weiterzuentwickeln."

Die Vorbereitung

Die war aufgrund des späten Saisonstarts länger als gewohnt. Hinzu kommt, dass beide Vereine zum Start der Vorbereitung auf unterschiedlichen Level waren. "Die Eisenacher sind eher beach-lastig. Bis in den September haben sie Beachvolleyball gespielt und waren daher beim Beginn balltechnisch im Vorteil und fitter", erklärt Schucht. Mittlerweile haben aber die Herleshäuser aufgeholt, so dass alle Spieler gut vorbereitet in die Saison gehen. Auch am Training hat sich etwas geändert. Es ist nicht mehr fix festgelegt, wann in Herleshausen und wann in Eisenach trainiert wird. "Wir gestalten das jetzt flexibler. Beide haben ihre Heimatvereine im Auge und wollen das Training dort aufrechterhalten", sagt Schucht.

Die Heimspiele

Die Mehrzweckhölle in Herleshausen ist für ihre Stimmung berüchtigt. Und da auch die Eisenacher von der Atmosphäre begeistert sind, finden zwei der drei Heimspiele in Herleshausen statt. Der erste Heimauftritt ist am 3. Dezember. » mehr . . .

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