Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Mo 28.03.2011 21:42 - Fußball: Mit leeren Händen auf die Heimreise
Wie schon in der Überschrift genannt, kam die Erste Mannschaft der SG H/N am gestrigen Wahlsonntag mit leeren Händen und einer 1:0-Niederlage aus Wanfried zurück, während die Zwote mit ein wenig Glück einen 2:1-Sieg einfahren konnte.

VfL Wanfried II - SG H/N II 1:2 (0:1)
In einer recht ausgeglichenen Partie konnte sich das Team von Trainer Mike Bartsch knapp gegen die Reserve des VfL Wanfried behaupten. Andreas Behrend erzielte in der Ersten Halbzeit die Führung, welche auch durchaus höher hätte ausfallen können. Nach der Pause zeigten sich mehr und mehr Unsicherheiten. Eine solche nutze der Wanfrieder Tony Nuez, als er bei einer Ecke den Ball vor H/N-Torhüter Markus Klaus ins Tor bugsierte. Es folgten noch einige Offensivaktionen beider Mannschaften, doch letztendlich war es Tristan Gonnermann, der an diesem sonnigen Nachmittag die Entscheidung brachte. Er setzte sich auf der linken Seite durch und zog aus spitzen Winkel ab. Der VfL-Keeper klatschte den Ball nach oben ab und er segelte über ihn ins Tor.
Trainer Mike Bartsch war zwischenzeitlich mit der Leistung seiner Schützlinge sehr unzufrieden, doch letztendlich heißt es "Mund abwischen" und die Punkte dankbar mitnehmen.

SG H/N II:
Klaus, Scholze, Deubener (S. Biehl), Baum, D. Schmidt, J. Schmidt, And. Behrend, T. Gonnermann, K. Wetterau, Missler, Wanka

Tore:
0:1 - Andreas Behrend (18.)
1:1 - Tony Nuez (57.)
1:2 - Tristan Gonnermann (70.)

Schiedsrichter:
Torsten Becker


"Mund abwischen" - das war auch das was die Erste Mannschaft des VfL machen konnte. Nachdem H/N das Spiel über weite Strecken dominierte und den Ball einfach nicht im Tor unterbringen konnte, markierte der VfL kurz vor Schluss mit einem für die SG sehr unglücklichen Tor den Sieg.

VfL Wanfried I - SG H/N I 1:0 (0:0)

Personell musste Trainer Heidemüller auf den am Samstag erkrankten Tobias Materne verzichten, welcher aber durch Fabian Rauschenberg wieder ersetzt wurde.

Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend. In der zweiten Spielminute schlug Daniel Asbrand einen Ball tief aus der eigenen Hälfte einen Ball nach vorne, wo Marcel Weißhaar postiert war und den weit aufgerückten Wanfrieder Abwehrleuten enteilte. Er lief allein auf VfL-Torhüter Schädiger zu und legte sich aber den Ball zu weit vor und kam somit nicht mehr zum Abschluss. Fünf Minuten später war Weißhaar wieder gefährlich vorm VfL-Tor und setze das Leder nach schöner Vorarbeit von Rens van Nieuwenhoven knapp am Gehäuse vorbei. Auch Daniel Asbrand hatte kurze zeit später eine gute Möglichkeit die Führung zu besorgen. Lukas Wetterau konnte sich im Mittelfeld behaupten und steckte für Asbrand durch, doch wieder war es der VfL-Keeper der heraus eilte und per Grätsche klärte(10.).
Es folgte viel Dominanz seitens der SG, aber keine zwingenden Aktionen. Torschüsse von Wetterau(41.) und Weißhaar(32.;44.) und Offensivbemühungen der Außenspieler Korth(27.) und van N.(43.) waren für die Südringgauer bis zur Halbzeit zu notieren. Der VFL wurde lediglich bei einer Ecke gefährlich, die Marcel Bohnwagner direkt zum Gegner klärte, der VfL-Spieler aber übers Tor schoss.

In der Halbzeitpause lobte Trainer Heidemüller zwar den guten Fußball, jedoch forderte er endlich ein Tor. Speziell von den beiden Stürmern Weißhaar und Asbrand forderte er mehr Einsatz.

Halbzeit Zwei begann gleich mit sehr guten Tormöglichkeiten für die SG. Fabian Rauschenberg marschierte über rechts und legte dann auf den am Sechzehner postierten Wetterau ab. Dieser zog mit links ab und verfehlte das Tor nur knapp(50.). Wiederum Wetterau war es, der mit einem angetäuschten Schuss Asbrand freispielte und letzterer aus kurzer Entfernung das Tor verfehlte(57). Das hätte eigentlich die Führung sein müssen. Kurz darauf mussten Fabian Rauschenberg (umgeknickt) und Rens van Nieuwenhoven(Knieprobleme) durch Dennis Stumpf und Sebastian Braun ersetzt werden. In Spielminute 71. war es wieder Daniel Asbrand, welcher die Führung auf dem Fuß hatte. Eine Ecke von Wetterau segelte ungehindert durch den Fünfer und Asbrand, am 2. Pfosten postiert, nahm den Ball erst an, anstatt direkt in "Asbrand-Manier" volley abzuziehen. Auch sieben Minuten später schaffen die Spieler der SG es einfach nicht den "das Runde ins Eckige" zu bringen. Wieder ist es eine Ecke von Wetterau die für Gefahr sorgte. Der VFL- Keeper unterlief diese und der Ball flog ganz nah an der Grundlinie vorbei, doch es fand sich kein SG-Spieler der den Ball über die Linie drückte.
Und so kam, was kommen musste: Nach einem Foul von Sebastian Braun kam es kurz hinter der Mittellinie zum Freistoß für den VfL. Dieser kam im Fünfer ohne Berührung von Spielern auf und landete im rechten oberen Eck (85.).
Nun war die "Messe gelesen" und auch weitere Offensivbemühungen brachten kein Tor hervor.

SG H/N II:
Buchenau, Eichenberg, Fehr, Genau, Rauschenberg(Braun 62.), Bohnwagner, Korth, van Nieuwenhoven(Stumpf 60.), L. Wetterau, Asbrand, Weißhaar

Tor:
0:1 - Manuel Müller (85.)

Schiedsrichter:
Karl Wiatrek


Nach dem Spiel war viel Frust seitens der SG zu spüren, doch im Fußball werden die Punkte nun mal nach dem Stand der Tore vergeben.

Die vermisste Kaltschnäuzigkeit wird hoffentlich am nächsten Sonntag gegen BSA wieder vorhanden sein. Der Spielort ist noch unklar.


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