Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

So 28.02.2010 14:41 - Volleyball: der größte Erfolg der Vereinsgeschichte
TSV Herleshausen: Meister der Bezirksoberliga
Eine überaus erfolgreiche Saison fand am vergangenen Samstag den krönenden Abschluss als die Volleyballer des TSV Herleshausen die Meisterschaft der Bezirksoberliga Nord in heimischer Halle perfekt machten. Über 100 Zuschaue bejubelten zwei klare Siege gegen Fritzlar und Bergshausen
TSV Herleshausen : TuS Fritzlar 3:0 (25:21 / 25:12 / 25:15)
An das Hinspiel in Fritzlar hat der TSV-Sechser keine gute Erinnerungen: deutlich verlor man dort mit 3:0 und hatte den schnellen Angriffen im Block kaum etwas entgegenzusetzen. Als Vorbereitung für das wichtige Heimspiel legte Tobias Schucht im Training spezielles Augenmerk auf die Blockarbeit und setze den starken Blockspieler Markus Bach in der Diagonalposition ein. Die Rechnung sollte aufgehen: von Beginn an dominierte der TSV das Spielgeschehen und konnte durch gute Feldabwehr ein variables Angriffsspiel aufbauen. Fritzlar hingegen konnte dem Druck nur selten standhalten und schaffte es selten, sein schnelles Angriffsspiel effektiv aufzuziehen. Im ersten Durchgang schaffte der TSV daher schnell, sich mit fünf Punkten abzusetzen. Insbesondere Kapitän Markus Meier nahm ein ums andere Mal das Heft in die Hand und punktete mit über die Mittelposition. Konzentriert und verdient ging Satz 1 an den TSV (25:21). Nach dem Seitenwechsel schien der Wille des Gastes endgültig gebrochen. Schnelles, variantenreiches Angriffsspiel setzte den Gast derart unter Druck, dass dieser nicht mehr als 12 Punkte erreichen konnte. Markus Meier trug mit einer Angabenserie von sieben Bällen auch hier entscheiden zum Erfolg bei. Auf Seiten des TSV wusste man nun, dass man diese Form beibehalten muss, um das Spiel zu gewinnen. In früheren Spielzeiten passiert oft genau das Gegenteil; aber nicht in dieser Saison. Der TSV zeigte, warum er an der Tabellenspitze steht. Sebastian Adam übernahm auf der Liberoposition eins ums andere Mal Verantwortung und setzte mit seinen guten Annahmen immer wieder die Grundlage für effektive Angriffsarbeit. Schnell setzte sich der TSV ab und führte mit 11:3 - es sah also nach einer Klatsche für Fritzlar aus. Den Matchball des Spiels verwandelte Niklas Krauße mit einem hammerharten Angriffsball über die Mittelposition. Apropos Niklas Krauße: der Blondschopf spielte eine Riesensaison und war auf Seiten des TSV in vielen Spielen bester Mann auf dem Platz. Und er ist erst 19.
Nach dem Spiel war den Mannen um Trainer Schucht klar, dass dieser Sieg die Fahrkarte in die Landesliga war. Im zweiten Spiel des Tages musste diese gegen Bergshausen nur noch eingelöst werden.
TSV Herleshausen : FSV Bergshausen II 3:0 (25:8 / 25:12 / 25:19)
Gegen das Schlusslicht aus Bergshausen sollte der Sack zugemacht werden. Mit nur einem bislang gewonnen Spiel war Bergshausen klarere Außenseiter und der heimische TSV ließ auch keinen Zweifel daran, wer das Match gewinnen wird. Nach nur 14 Minuten war der erste Satz entschieden und der TSV ließ Bergshausen kaum eine Chance (25:8). Allein druckvolle Angaben reichten aus, um zum Erfolg zu kommen. Gerade Gerd Brack punktete durch seine Aufschläge während der gesamten Partie immer wieder mehrfach. Nach dem Seitenwechsel tauschte Betreuer und Taktikfuchs Jens Regenspurger dann einige Positionen, was der Qualität des Spiels keinerlei Abbruch tat. Markus Bach und Niklas Krauße konnten sich immer wieder erfolgreich durch schnelle Angriffe durchsetzen und Tobias Schucht und Friedhelm Göpel sorgten mit konsequenter Annahme für den soliden Spielaufbau. Bergshausen fand kein Mittel, den Herleshäuser Block zu überwinden oder den Gastgeber unter Druck zu setzen. Die Zuschauer sahen also ein recht einseitiges Spiel. Viele aber wussten, dass es vorerst das letzte Spiel der Bezirksoberliga Nord in der Mehrzweckhalle sein würde. Denn Mitte des zweiten Satzes gab es wohl kaum jemanden in der Halle, der nicht an den Sieg des TSV glaubte - selbst auf Seiten der Gäste nicht. Mit 25:12 ging also auch Durchgang zwei klar an die Schützlinge von Tobias Schucht. Endspurt zur Meisterschaft war die Devise für den dritten Satz. Doch der TSV war gedanklich phasenweise wohl schon beim bereitstehenden AKE. Und so war der Satzbeginn relativ ausgeglichen. Durch eine 8-Ball-Serie von Andi Neitzel konnte sich der TSV dann aber dennoch mit 15:8 absetzen und dieser Vorsprung reichte schlussendlich aus, um den Satzgewinn und somit auch die Meisterschaft perfekt zu mache. Friedhelm Göpel, dem Urgestein des TSV, war es vergönnt mit seinem Angriff den Schlusspunkt hinter die schon jetzt erfolgreichste Saison der Vereingeschichte zu setzen.
Nach dem Spiel war der Jubel im Lager des TSV grenzenlos und die Feierlichkeiten wurden auf der Jahreshauptversammlung des Vereins fortgesetzt, in der der 1. Vorsitzende Stephan Adam der Meisterschaft im Namen des Gesamtvereins gratulieren konnte.

Es triumphierten Sebastian Adam, Markus Bach, Gerd Brack, Markus Dach, Friedhelm Göpel, Nikas Krauße, Markus Meier, Andi Neitzel, Jens Regenspurger und Tobias Schucht. » mehr . . .

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