Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Mo 16.11.2009 10:49 - Volleyball: 2 Punkte zum Oma´s 85. Geburtstag
Der TSV Herleshausen gewinnt im Tie-Break gegen Hofgeismar

TSV Herleshausen : VC Hofgeismar 3:2 (25:21 / 19:25 / 25:17 / 19:25 / 15:8)
Dass dieses Spiel das wichtigste der laufende Saison sein kann, war der Mannschaft des TSV Herleshausen klar. Nach einer langen Pause seit dem ersten Spiel gegen Bergshausen wartete mit dem VC Hofgeismar in fremder Halle der vermeintlich stärkste Gegner auf den TSV-Sechser. Umso wichtiger war es für Trainer Tobias Schucht, dass er aus den Vollen schöpfen konnte und der gesamte Kader zur Verfügung stand. Zuspieler Andreas Neitzel verzichtete auf die große Geburtstagsfeier seiner Großmutter Luise, konnte ihr aber nach dem Spiel die freudige Botschaft übermitteln, dass sie neben vielen Blumen und Geschenken auch zwei Punkte der Bezirksoberliga Nord zum Geburtstag erhalten hat.
Im ersten Durchgang des Matches konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Während Hofgeismar es immer wieder schaffte über ihre großgewachsenen Außenangreifer erfolgreiche Angriffe zu spielen, konnte der TSV aufgrund einer sehr guten Annahme sein Spiel sehr variabel aufziehen. Beim Stand von 19:18 gelang Kapitän Markus Meier mit einer Aufschlagserie der entscheidenden Vorsprung für den Satzgewinn. Viel zu ändern gab es nicht für Trainer Tobias Schucht: "Die Annahme und der Angriff waren im ersten Durchgang super - einzig das Blockspiel war noch verbesserungswürdig." Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ähnlich spannend. Allerdings war es dieses Mal der VC Hofgeismar, der durch eine Aufschlagserie (7 Stück in Folge) die Feldabwehr des TSV zur Verzweiflung brachte. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen und der Satzausgleich besiegelt. Im dritten Durchgang konnte der TSV das Heft von Beginn an in die Hand nehmen. Tobias Schucht und Markus Bach, der auf der ungewohnten Position des Diagonalspieler eine hervorragende Figur machte, gaben Zuspieler Andreas Neitzel durch hervorragende Annahmen immer wieder die Möglichkeit, das Spiel variabel und überraschend zu gestalten. Sehr deutlich konnte der TSV den Satz mit 25:17 gewinnen und befand sich auf der Siegerstraße. In Satz 4 stellte Hofgeismar sein Spiel um und setzte nun alles auf eine Karte: erfolgreich, wie sich zeigen sollte. Der Herleshäuser Angriff fand keine Mittel die großgewachsenen Außenblocker zu überwinden. Außerdem führten einfache Fehler wie falsche Aufstellungen und verschlagene Angaben zu einfachen Punkten für Hofgeismar. Letztendlich musst der Tie-Break dieses auf hohem Niveau laufende Match entscheiden. Kapitän Markus Meier wusste, dass das Spiel über die Mittelblockerposition entschieden wird und der TSV stellte dementsprechend um. Und obwohl der Satzbeginn mit einem 2-Punkte-Rückstand in die Hose ging sollte er Recht behalten. Neben ihm glänzte Niklas Krauße, der mit Sicherheit der Mann des Spiels war, mit schnellen Angriffen. Aber Niklas Krauße glänzte neben seinen Angriffen auch in allen anderen Bereichen: Blockarbeit und Feldabwehr waren hervorragend und beim Aufschlag legte der 18-jährige Blondschopf eine Serie nach der anderen hin. Im Tie-Break war der Siegeswillen beim kompletten TSV deutlich zu spüren und führte dazu, dass Hofgeismar derart unter Druck geraten ist, dass nur wenig zusammenlief. Die Mannen von Tobias Schucht hingegen knüpften an die starken Leistungen in den Sätzen eins und drei an und der Trainer höchstpersönlich machte den Sack mit einem gefühlvollen Schlag über die Außenposition zu.
Mit der Kenntnis, dass dieser Sieg enorm wichtig und ein entscheidende Schritt in Richtung Meisterschaft war, kann sich der TSV auf das nächste Spiel am kommenden Samstag gegen die junge Mannschaft des SSC Vellmar freuen. Und die Oma von Zuspieler Andi Neitzel freut sich über zwei Punkte zu Ihrem Ehrentag.
Der TSV siegte mit S. Adam, M. Bach, G. Brack, M. Dach, F. Göpel, N. Krauße, M. Meier, A. Neitzel, J. Regenspurger und T. Schucht » mehr . . .
Friedhelm Göpel sorgte mit konzentrierter Feldabwehr für effektiven SpielaufbauMarkus Bach konnte als Diagonalspieler ein ums andere Mal punkten

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