Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Mi 21.10.2009 14:28 - Fußball: 6 Punkte aus Niederhohne entführt
Die Mannschaften der SG H/N haben am vergangenen Sonntag sechs Punkte aus Niederhone mitgebracht. Genau wie beim Doppelspieltag gegen Waldkappel, tat sich die "Zwote" deutlich leichter als die Erste. Auf dem Papier sind beide Ergebnisse jedoch sehr deutlich ausfegallen.

SC Niederhone II - SG H/N II 1:5 (0:2)

An diesem Wochenende fuhr die Zweite einen klaren 5:1 Erfolg ein. Dies geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Mit ein bisschen Glück hätte die Reserve ihr Torverhältnis sogar noch weiter verbessern können . Patrick Eichenberg sorgte schon nach sechs Minuten für das 1:0 per Kopf und in der Folgezeit wurden gleich mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten vergeben. Joachim Schmidt war es dann, der nach Tobias Maternes absolut sehenswerten "Solotanz im Fünfer" kurz vor der Pause für das 2:0 sorgte. Da Niederhone kaum was entgegen zusetzten hatte, schien die Partie schon zur Halbzeit entschieden.
Nach der Pause bewahrheitete sich zuvor Genanntes und Biehl, Materne und Schmauch sorgten für klare Verhältnisse. Niederhones Huth gelang kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer. Der klare Auswärtssieg für die Schützlinge von Mike Bartsch hatte an diesem Tag besondere Bedeutung, verlor zum einen Spitzenreiter Rambach überraschend gegen Hörne und zum anderen sorgte Rommerode mit einem Sieg über Fürstenhagen dafür, dass man an Fürstenhagen vorbeiziehen konnte. Da Lossetal III, zuvor mit einem Spiel mehr, an diesem Tag spielfrei hatte, konnte sich die "Zwote" bis auf Platz drei nach vorne schieben und liegt nun in aussichtsreicher Position im Rennen auf die vorderen Plätze.

SG H/N II:
Wenk, Scholze, Diehl, Börner, Eichenberg, Wanka, Gonnermann, Materne, Schmidt, Neitzel, Biehl, And. Behrend, Schmauch, Brill

Tore:
0:1 - Eichenberg (6.)
0:2 - Schmidt ( 35.)
0:3 - Biehl (52.)
0:4 - Materne (60.)
0:5 - Schmauch (80.)
1:5 - Huth (86.)


SC Niederhone I - SG H/N I 1:4 (0:0)

Die Erste hatte zunächst deutlich größere Schwierigkeiten. Die dicht gestaffelten Niederhöner machten es der SG in den ersten Minuten sehr schwer und man fand nicht so recht zu seinem Spiel. Dazu kamen noch mehrere Ungenauigkeiten im Passspiel, was es zunehmend schwerer machte das Niederhöner Tor unter Beschuss zu bringen. Nach einer Viertelstunde hatte die SG dennoch die erste klare Chance auf einen Treffer. Henning Bodenstein kam nach einer langen Flanke von Marcel Korth zum Kopfball, welcher auf der Linie von einem Niederhöhner Verteidiger geklärt wurde. Anschließend folgte eine Ecke bei der Fabian Rauschenberg beim Kopfball zu Fall kam und Schiedsrichter Feige auf Elfmeter entschied. Leider wollte es Christoph Setzkorn zu genau machen und traf nur den linken Pfosten. Direkt im Gegenzug bot sich die erste Chance für Niederhones Andre Franz, dessen Schuss jedoch am Tor vorbeiflog (17.). Vorausgegangen war ein Fehlpass in der Hintermannschaft der SG. Durch solche Fehler erschwerte man sich häufig den Spielaufbau, kam Niederhone dennoch nie zu klaren Torchancen. Nach knapp einer halben Stunde hatte Dennis Stumpf die Großchance zum 1:0: Nach einer Flanke von rechts, kam der Niederhöner Keeper Miosga nicht richtig an den Ball und er landet am 16er bei Stumpf, der anstatt mit Gefühl einzuschieben mit Vollspann abzog und am Keeper scheiterte. Bis zur Pause blieben Torchancen eher Mangelware. Lediglich Wetterau (33.) und Bodenstein (38.) scheiterten mit Fernschüssen.

In der Halbzeitpause bemängelte Trainer Hesse vor allem den Einsatz- und Kampfeswille, zeigten die Spieler der SG nicht den nötigen Einsatz, um das Spiel an sich zu reißen und Niederhone, als vermeintlich schwächeren Gegner, zu dominieren. Die Spieler der SG sollten nun in Halbzeit zwei endlich zielstrebiger nach vorne agieren, um dafür zu sorgen, dass die vorausgegangen Siege teilweise nicht umsonst erkämpft wurden.

In der zweiten Spielhälfte lief das Spiel der SG deutlich besser. Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte Wetterau nach einem Fehler in der Niederhöner Defensive die Chance zum 1:0. Sein strammer Schuss verfehlte das Tor aber nur knapp. In der 58. war es dann aber soweit. Man spielte schnell und zielgerichtet aus der Abwehr in die Spitze. Vor dem 16er steckte Stumpf zu Asbrand durch und dieser schob standesgemäß zum 0:1 ein.
Durch die Führung gestärkt, fand die SG nun besser ins Spiel. In der 61. Minute dann das kuriose 0:2:
18 Sekunden war Benjamin Eberts gegen seinen Ex - Klub im Spiel. Auf der linken Seite durchmarschiert und fast an der Grundlinie wollte er eine Flanke schlagen. Doch anders als geplant fälscht ein Niederhöhner Abwehrspieler ab und der Ball findet hinterm Gästetorhüter den Weg ins Netz.
Zu diesem Zeitpunkt fand Niederhone kaum noch ins Spiel und konnte nicht mehr dagegen halten. Für die Entscheidung sorgte dann der in Halbzeit zwei überragende Daniel Asbrand. In der 68. schob er nach Vorarbeit von Wetterau zum 3:0 ein und in der 73. Minute sorgte er nach einer Kombination zwischen Bodenstein und Wetterau auf der rechten Seite für das 4:0.
Das Spiel war nun entschieden und bei der SG schlichen sich vor allem im Spiel nach vorne wieder einige Ungenauigkeiten ein. Daraus resultierend kam Niederhone kurz vor Schluss noch zum Ehrentreffer. Nachdem sich Hanna im Strafraum gegen mehrere Spieler durchgesetzt hatte, griff Libero Setzkorn ein und bremste diesen per Foul. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hanna selbst (88.).

Trotz wirklich schlechter erster Halbzeit zeigte die SG im zweiten Spielabschnitt Charakter und konnte sich mit verbessertem Engagement durchsetzen.

An diesem Wochenende gab es in der KOL Werra Meißner keine Überraschungen. Die SG Meißner gewann mit 5:1 gegen Wichmannshausen II und Wehretal besiegte die Eschweger Reserve mit 3:0, wobei das Spiel von Reichensachsen ausgefallen ist.

SG H/N I:
Buchenau-Setzkorn, Genau, Lorey (72. Materne)- Rauschenberg (80. Biehl), van Nieuvenhoven, Bodenstein, Korth (60.Eberts), Stumpf- Asbrand, Wetterau

Tore:
0:1 Asbrand (58.)
0:2 Eberts (61.)
0:3 Asbrand (68.)
0:4 Asbrand (73.)
1:4 Hanna (FE)(88.)

Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenduell in Herleshausen, wenn die Wehretaler Mannschaften anrücken. Genaueres dazu folgt im Laufe der Woche.

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