Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Di 24.02.2009 22:14 - Ausdauersport: Jahresrückblick 2008
Lauftreff-Bilanz

Nach der Statistik fanden 2008 insgesamt 134 registrierte Lauftreffs statt, d.h. mindesten zwei Personen sind zur vereinbarten Uhrzeit gemeinsam gelaufen. An den 134 Lauftreffs beteiligten sich einschl. Anfänger und Nordic Walker 23 Personen, zuzüglich 8 Gastläufer.

Die Rangliste nach Häufigkeit der Teilnahme:
Nordic Walker: 7 Teilnehmer mit je 1 Lauf, Bianca Wittich 3x, Birgit Fiedler 5x, Birgit Hauss 17x, Hubertus Schönrock 34x, Heike Hartlep 55x.
Läufer: 5 Teilnehmer mit je 1 Lauf, Julia und Peter Bauer je 6x, Heike Haag 10x, Birgit Fiedler 19x (plus 5x NW=24x), Marion Bauer 41x, Rüdiger Hauss 48x, Uschi Nölker 65x, Steffi Hartlep 66x, Jens Hartlep 91x, Joachim Nölker 95x. Zum Vergleich die Vorjahrssieger: 2007 - Joachim Nölker mit 92x. 2006 - Jens Hartlep mit 112x; 2005 - Joachim Nölker u. Jens Hartlep mit 121x; 2004 - Joachim Nölker mit 76 x; 2003 - Liesbeth van Nieuwenhoven mit 83 x und 2002 Liesbeth van N. mit 66 Teilnahmen.

Alle Teilnehmer zusammen schafften im Jahr 2008 528 Teilnahmen. Verteilt auf 134 Lauftreffs kamen wir also auf eine Pro-Lauftreff-Beteiligung von 3,94 Läufern. Zum Vergleich die Entwicklung: 2002 - 5,1; 2003 - 6,16; 2004 - 6,46; 2005 - 6,14; 2006 - 5,66, 5,65 im Jahr 2007 . Man kann also feststellen, dass 2008 im Gegensatz zu den Vorjahren die Teilnahmen doch deutlich zurückgegangen ist Man sieht das auch an der Kilometer-Auswertung der Lauftreffs, die ebenso wie die namentliche Statistik von Joachim Nölker und Jens Hartlep geführt wurde, diesmal kommen wir auf eine Summe von 5040,1 km. - der Vergleich der Vorjahre 2007 =6.193 km, 2006=6.225,7 km.


Teilnahme an Wettbewerben 2008:

4.05.08 - Vitaltag in Bebra:
Rüdiger Hauss, Marco Brenk, Joachim Nölker, 23km
Steffi Hartlep, Peter Bauer, Marion Bauer, 10 km
Birgit Hauss und Hubert Schönrock 10km, NW.

17.05.08 - Rennsteiglauf Halbmarathon:
Liesbeth van Nieuwenhoven, Julia Koch, Peter van Nieuwenhoven,Joachim Nölker.

31.05.08 - Hainichlauf:
Joachim Nölker, Halbmarathon
Liesbeth van Nieuwenhoven, Peter van Nieuwenhoven, 13 km

15.06.08 - Kirschlauf in Kleinfahner, 14 km ohne Zeitnahme, Spaßlauf
Uschi und Joachim Nölker, Rüdiger Hauss

13.09.08 - Salzhafflauf in Rerik, 10 Km
Joachim Nölker

12.10.08 - Lollslauf Bad Hersfeld
Peter van Nieuwenhoven, Joachim Nölker, Halbmarathon.
Liesbeth van Nieuwenhoven, Jens Hartlep, Rüdiger Hauss, Peter Bauer, 10km.
Torben Hauss 5km. Nordic Walking 10 km: Birgit Hauss, Katja Bauer.


Liesbeths Laufjahr 2008

Das an Höhepunkten reiche Wettkampfjahr der "Eiligen Liesbeth" van Nieuwenhoven wurde 2008 von ihrer neuen Marathon-Bestzeit überstrahlt. In 3:10 Std. setzte sie in Köln ein Ausrufezeichen auf der klassischen 42 km-Distanz, was den 2. AK-Platz W45 bedeutete. Liesbeth, die inzwischen auch für den TV 03 Breitenbach startberechtigt ist, kam 2008 auf 20 Wettkämpfe mit permanent vorderen Plätzen, darunter die Breitenbacher Winterlaufserie mit dem Frauen-Gesamtsieg über 10 km und der Sieg in ihrer Altersklasse in der Werracup-Gesamtwertung. Neben dem Sieben-Hügel-Lauf, ebenfalls mit Bestzeit 1:01 Std. für 15 km, standen noch vier Halbmarathons auf dem Programm, darunter ein 6.AK-Platz in Berlin (1:32 Std.) und der 3. AK-Platz bei der Hessischen Meisterschaft in Egelsbach (1:32 Std.). Auch beim Rennsteig-Halbmarathon landete sie auf dem 3. Altersklassen-Platz (1:37 Std.). Neben den beiden Herzläufen in Rotenburg sprang sie auch kurzfristig als Schlussläuferin für die TSV-Werraman-Staffel in Eschwege ein.


Peters Laufjahr 2008

Als "Dauerläufer" mit einer beachtlichen Anzahl von Wettkampfteilnahmen trägt auch Peter van Nieuwenhoven regelmäßig den Vereinsnamen in viele Listen ein. 2008 kam er auf insgesamt 18 Starts bei regionalen und überregionalen Sportereignissen, z.B. im Nordhessencup, in Creuzburg und beim Sieben-Hügel-Lauf in der holländischen Heimat. Vier Halbmarathons in Berlin, Bad Hersfeld, auf dem Rennsteig und beim Pumpälzlauf mit beachtlichen Zeiten zwischen 1:38 Std. und 1:49 Std. Für die Heiligenröder Bahnlaufserie musste er viermal auf unterschiedlichen Strecken antreten und belegte einen hervorragenden 3. AK-Platz M 50.


Sonstige Läufe des Lauftreffs

Los ging es mit dem schon traditionellen Osterlauf am Ostermontag, dem 24. März. Gestartet wurde am Bahnhof, dann ging es durch die Werraflur, am Hundeheim vorbei zurück über die Lenne zum Erlerchentunnel. Die Nordic Walker liefen die so genannte "Wildschweinrunde", Beginn ebenfalls am Bahnhof durch die Werraflur - unterhalb des Fockenbergs - Schwimmhalle - zurück zum Tunnel. Der Flüssigkeitsverlust wurde anschließend wieder in Hartlep`s Home angeglichen. Als Runner starteten Stefanie Hartlep, Birgit Fiedler, Marion Bauer, Jochen Nölker, Roland Müller und Jens Hartlep. In der Sparte Nordic Walking gingen Heike Hartlep und Hubertus Schönrock auf die Strecke.

Ein neues Highlight war der erstmals durchgeführte Strandfestlauf in Wommen. Gestartet wurde am Anglerheim, am Rosenland, über Breitzbach zurück zum Anglerheim, wo sich anschließend an frisch gezapftem "Eschweger" gelabt wurde. Teilnehmer waren Heike Harlep, Steffi Hartlep, Marion Bauer, Uschi Nölker, Jens Hartlep und last but not least Joachim Nölker.

Am 16.8.2008 fand traditionell am Kirmessamstag dann wieder der "Klassiker des Lauftreffs", unser Kirmeslauf statt. Treffpunkt war der Herleshäuser Bahnhof. Wieder wurde verschiedene Strecken angeboten. Die "kurze" Strecke verlief über 6,5 Kilometer vom DB Haltepunkt Hörschel - Park Neuenhof - Werrabrücke Wartha - Werraflur zur Gutshofschänke. Neben Rüdiger Hauss der diese Tour lief, gingen auch die Nordic Walker Matthias Burgheim und Heike Hartlep sowie die zum ersten Mal zu uns zugestoßenen Birgit und Holger Biehl, einschließlich Hündin Enya, diese Entfernung. Eine längere Strecke über 12 Kilometer startete am DB Haltepunkt Opelwerk in der Wartburgstadt Eisenach und nahm ihren Fortgang - Siebenbornteich, Hörschel-Park Neuenhof - Werrabrücke Wartha - Werraflur, ebenfalls bis hin zum Biergarten in die Gutshofschänke. Hier liefen gemeinschaftlich Jochen und Uschi Nölker, Marion Bauer sowie Jens Hartlep.Zudem wurden die verschiedenen Laufdistanzen mit dem Fahrrad, von Birgit Hauss, begleitet. Dort wurden gemütliche Stunden miteinander mit Gesang und Gitarrenbegleitung verbracht. Richtige Kirmesstimmung kam auf, als die Umspieler der Kirmesgesellschaft den "Werrawetzern" ein Ständchen brachten.

Den Jahresabschluss bildete schließlich wie eigentlich immer am Jahresende der Silvesterlauf, diesmal als kleiner Sternlauf durchgeführt. Die Nordic Walker sowie eine kleine Läufergruppe starten in Herleshausen über die Lenne in Richtung Ziel, Gasthaus zum Lerchberg in Wommen. Eine weitere Läufergruppe wurde von Sportskameradin Steffi Hartlep, die an dem Tag leider nicht fit war, zu den Fischteichen an der Blinden Mühle chauffiert. Von dort ging es über den Hasengarten , vorbei am Hotel Hohenhaus zum Ziel. Dort wurden wir von Wirtin Helga mit einem zünftigen Frühstücksbuffet und der Jahreszeit angemessenen Getränken sehr nett und liebevoll bewirtet.

Die Bilanz im Jahr 2008 ist leider nicht so üppig ausgefallen wie in den Vorjahren. Der Lauftreff ist jedoch ein fester Bestandteil des TSV geworden, und wir hoffen, dass sich die Anzahl der Teilnehmer wieder erhöhen wird, zumal wir gegen Jahresende wieder Zuwachs verzeichnen konnten. Nach dem Rücktritt des Abteilungsleiters Rüdiger Hauss übernahmen die Stellvertreter Joachim Nölker und Stefanie Hartlep die Leitung der Abteilung. Inzwischen wurde Joachim Nölker von der Abteilungsversammlung zum neuen Abteilungsleiter gewählt.


Auch wenn Maik Vogel und Burkhard Lachmann als auswärts wohnhafte Vereinsmitglieder nicht in direktem Kontakt mit der Abteilung Ausdauersport stehen, so starten sie als langjährige Vereinsmitglieder dennoch für unseren Verein und gehören auf jeden Fall in den Jahresrückblick hinein.


Maiks Laufjahr 2008

Für den Berliner TSV-Starter Maik Vogel wurde 2008 zu seinem bisher erfolgreichsten Sportjahr. An erster Stelle ist dabei sicherlich seine unglaubliche Marathonzeit zu nennen: Beim Berlin-Marathon, seinem zweiten Marathon überhaupt, knackte er die angepeilte 3-Stunden-Marke und stellte mit 2:57,48 Std. einen neuen Vereinsrekord auf. Dies bedeutete den 277. Altersklassenplatz in der starken M 40.

Seine weiteren Läufe in 2008: Pläntnerwaldlauf, Nordberliner Alpenkämpfe (1. Platz M 40), Berliner Halbmarathon in 1:20,41 Std. (23. Platz M 40), Sachsenhausen Gedenklauf 15 km in 0:59,11 Std. (3. Platz gesamt), Berliner Teamstaffel, Berliner Marathonstaffel und zum Jahresabschluss noch den Rotenburger Winter-Herzlauf.


Burkhards Laufjahr 2008

Auch Burkhard Lachmann, der Ultra-Marathoni in den TSV-Reihen, konnte im Jahr 2008 seine schier unglaubliche Bilanz der vergangenen Jahre noch einmal steigern. Dabei fielen besonders die drei neuen persönlichen Bestzeiten auf seinen mittlerweile zu Stammstrecken gewordenen Ultra-Läufen auf: die 100 km von Biel in 9:32 Std., den langen Rennsteig-Lauf (72 km) in 7:15 Std. und den Schwäbisch Alb-Marathon trotz Verletzung unterwegs in 4:42 Std. Diese Läufe bedeuteten zum fünften Mal in Folge die Platzierung im Europacup der Ultramarathons, diesmal auf Platz 55, was in ganz Nordhessen seines gleichen sucht.

Ferner lief er wie üblich den Hamburg-Marathon (3:24 Std.) im Frühjahr und dazu noch den Berlin-Marathon (3:28 Std.) im Herbst und einen Halbmarathon in Kassel. Ganz erfreulich war auch die persönliche Bestzeit im Halbmarathon beim Lollslauf in 1:28 Std. Besonders viel Spaß bereiteten ihm wiederum seine neun Starts im Nordhessen-Cup auf der für ihn recht kurzen 10-km-Strecke. Seine Laufzeiten bewegten sich zwischen 40 und 45 Minuten, am Ende steht ein 8. Altersklassenplatz in der Jahreswertung.

Ein Lauferlebnis der ganz besonderen Art fand Burkhard im Sommer 2008 in der Schweiz. Dort stellte er sich erstmals der Herausforderung Swiss Alpine Marathon. Beim größten Berg-Ultramarathon der Welt galt es auf einer 78,5 km langen Strecke 2.320 Höhnmeter zu absolvieren. Wenn man die 100 km von Biel schon als verrückt bezeichnen kann, welche Worte soll man für diesen Lauf finden? "Wahnsinn" wäre zu harmlos. Bei diesem legendären Lauf im Schatten der 3.000er Berge führen allein 21 km durch hochalpines Gelände mit einem Panoramatrail als Schlüsselstelle auf 2.600 m über dem Meeresspiegel. Dass man diesen Berglauf auch als Flachländer in 9:12 Std. bewältigen kann, bewies Burkhard gleich bei seiner ersten Teilnahme - verrückt! Er landete auf dem 47. Platz in der AK M 45. "Bei diesem Lauf ist aber noch Luft nach oben", stellte er fest, obwohl sie auf 2.600 m sicherlich schon ganz schön dünn sein kann.

-jn/awy- » mehr . . .
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Jahresabschluss auf dem Lerchberg in WommenMaik Vogel beim Rotenburger Winter-Herzlauf am HKZLiesbeth van Nieuwenhoven (r.) mit ihrer Laufkollegin Sandra Barborsseck von Liesbeths neuem Verein TV 03 Breitenbach.

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