Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Mo 29.10.2007 13:17 - Ausdauersport: Marathon-Läufer erfolgreich unterwegs
Am vergangenen Wochenende stellten sich drei TSV-Aktive den Herausforderungen der langen Strecken. Bereits am Samstag startete Burkhard Lachmann beim anspruchsvollen Alb-Marathon in Schwäbisch-Gmünd. Zum vierten Mal in Folge absolvierte er diese 1100 Höhenmeter verteilt auf 50 km. In der beachtlichen Zeit von 4:48,18 Std. kam er auf den 47. Altersklassenrang (M45). Dabei platzierte sich der Reichensächser erneut im Europacup der Ultramarathons nachdem er auch den langen Rennsteig-Lauf und die 100 km von Biel (CH) erfolgreich bewältigte. Das genaue Endergebnis steht allerdings noch aus.

Zum gestrigen Frankfurt-Marathon reisten Liesbeth van Nieuwenhoven und Maik Vogel in die Main-Metropole. Da für beide Athleten nicht nur der olympische Gedanke des Dabeiseins im Vordergrund stand, sondern sie obendrein auf eine möglichst gute Endzeit schielten, wurde das Unternehmen zu einer harten Erfahrung. Liesbeth, die vor zwei Jahren mit 3:10,50 Std. ihre Bestzeit markierte, wollte diese natürlich attakieren. Nach 1:31 Std. war sie bei besten Bedingungen zur Streckenhälfte noch absolut im Soll. Auf der zweiten Hälfte meldete sich dann aber der eigene Körper als hartnäckiger Gegner. Ein erster Krampf bei km 24 zwang zur Gehpause, und weitere Muskelbeschwerden machten die restliche Strecke eher zur Tortur. "Das war das Härteste, was ich bisher beim Laufen erlebt habe", so Liesbeth, die sich aber trotzdem ins Ziel kämpfte. Und ihre Endzeit von 3:12,18 Std. bedeutete ja immer noch eine phantastische Leitung, wenn es sicher auch kein Genusslauf gewesen ist. In ihrer Alterklasse waren nur vier Frauen schneller! Gesamt-Platz 43 und Platz 5 in der AK W45! Glückwunsch an die "eilige Liesbeth"! Ihr Lauf in der Übersicht: hier

Auch der zweite TSV-Teilnehmer hatte bei seiner Marathon-Premiere gleich die Uhr im Auge. Während es für viele andere Debütanten oft nur ums einfach Ankommen geht, nahm Maik Vogel gleich die 3-Stunden-Marke ins Visier - sicherlich ein dreistes Unterfangen. Sein Trainingszustand ist in diesem Jahr zwar konstant hervorragend, jedoch plagte ihn im Vorfeld des Wettkampfs mal wieder eine Erkältung, die für ganz große Taten natürlich hinderlich ist. Aus diesem Grunde musste Maik ja schon den geplanten Heim-Marathon in Berlin platzen lassen. Dennoch begann er das Unternehmen-Marathon wie geplant und erlebte einen phantastischen Wettkampf, der ihn bei km 35 nach 2:29 Std. noch voll im Soll sah. Dann folgten allerdings die Kilometer, auf denen er bisher noch keine Wettkampferfahrung besaß ... und auch bei ihm begannen dann die Krämpfe. Zum Gehen gezwungen benötigte er für die letzten zwei Kilometer 17 Minuten und war froh, die Festhalle überhaupt erreicht zu haben. Mit einer Endzeit von 3:15,30 Std. konnte er sich aber nach einer kurzen Erholungsphase schnell über eine absolut gelungene Premiere freuen. Glückwunsch, Maik! Mit ein wenig mehr Erfahrung sollte für ihn die 3-Stunden-Marke kein utopisches Ziel bleiben. Sein Lauf in der Übersicht: hier » mehr . . .

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