Aktuelles TSV 1869 Herleshausen e.V.

Mo 15.10.2007 16:40 - Fußball: Keine Punkte für die SG
Beide Mannschaften der SG unterlagen in ihren Auswärtsspielen am vergangenen Wochenende.
Beim Aufsteiger TSG Sandershausen musste sich die Erste nach einer katastrophalen ersten Hälfte mit 2:4 (0:3) geschlagen geben, während die Zweite bei der Niederhöner Reserve im Verfolgerduell der Kreisliga B mit 1:3 unterlag.

Schon von Beginn an zeigte sich die TSG spritziger und zielgerichteter in ihren Aktionen. Insbesondere mit schnellen Aktionen über die Außenpositionen geriet die SG immer wieder unter Druck und lag vollkommen verdient nach 40 Minuten mit 3:0 zurück. Selbst das mögliche 1:0 von Daniel Asbrand nach 10 Minuten änderte nichts an dieser Spielbetrachtung. Einziger Hoffnungstropfen war Marcel Bohnwagner mit einem sehenswerten 18 m Schuß in den Winkel kurz vor der Pause.
In Halbzeit zwei neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld. Zwar investierte die SG mehr in das Offensivspiel, konnte sich aber keine klaren Torchancen erarbeiten. Die Hausherren dagegen kamen mit schnell vorgetragenen Konteraktionen zu guten Tormöglichkeiten, die Enzscheidung gelang jedoch erst in der 87. Minute Daniel Girmay. Das 2:4 durch den eingewechselten Henning Bodenstein war nur noch Ergebnisverbesserung und änderte auch nichts mehr an der Ratlosigkeit, die diese Partie bei Trainer Burkhard Gonnermann hinterließ. Lichtblicke waren bei einer insgesamt schwachen SG Mannschaft Mittelfeldakteure Marcel Bohnwagner und Fabian Rauschenberg.

SC Niederhone II - SG H/N II 3:1

Mit 14 Spielern wollte man zum Auswärtsspiel nach Niederhone reisen und drei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. Am Ende kam jedoch alles anders als erwartet.

Die große Enttäuschung fand schon beim Treffen in Nesselröden statt. Marcel Korth, Bernd, Börner und Christoph Kraus fehlten unabgemeldet. Trainer Gerdi Biehl war verständlicher Weise stinksauer, denn seine Anfangsformation musste kurzfristig verändert werden. Allen Spielern war klar, dass man 90 Minuten durchhalten musste. Durch die Verletzung von Michael Wenk stand nicht einmal ein Torwart zur Verfügung, denn auch Thomas Landefeld weilte in Frankfurt. So kam es schließlich, dass Gerdi Biehl selbst die Handschuhe anziehen musste.

Das Spiel begann flott, auf beiden Seiten entwickelten sich gute Chancen. Libero Lorey hatte allerhand zu tun. Die SG überzeugte in der Offensive meistens durch Eigenleistungen. Scholzes Freistoss landete an der Latte und auch ein Fernschuss von Mißler verfehlte knapp das Ziel. Im Gegenzug dann das 0:1. Dieses Tor versprach viele Diskussionen. Besonders Goalkeeper Biehl war wieder einmal auf Hochtouren. Für die SG H/N-Spieler war klar, dass es sich hierbei um ein Abseitstor handelte. Kurz vor der Halbzeit dann auch noch das 0:2. Das Leder drehte sich so an den Innenpfosten, dass selbst Libero Lorey auf der Linie nichts mehr machen konnte.

Die SG H/N II gab sich aber nicht auf, man wollte das Spiel in der zweiten Halbzeit drehen. Kurz nach Wiederbeginn hatte die SG H/N II wieder einmal Pech. Ein Schuss von Mißler landete zum zweiten Mal am Aluminium. Anschließend verflachte das Spiel, Konditionsschwächen machten sich auf beiden Seiten bemerkbar. Niederhone erhöhte durch einen schönen Fernschuss auf 3:0. Das Ergebnis hätte zu dieser Zeit jedoch viel höher sein können. Doch "Teufelskerl" G. Biehl vereitelte einhundertprozentige Chancen mit Bravour. In der 80. Minute dann die Rückkehr der SG H/N II. Mißler wird im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelt den anschließenden Elfmeter zum 1:3. Innerhalb weniger Minuten spielte nur noch die Südringgauer. Behrend stand zweimal freistehend vorm Gehäuse, verfehlt jedoch den Kasten. Auch ein Doppelpass zwischen Scholze und Mißler verfehlte knapp das Gehäuse. Es hätte am Ende wirklich 3:3 stehen können, jedoch geht der Sieg für Niederhone II völlig in Ordnung.

Die SG H/N II kann mit der Mannschaftsleistung zufrieden sein. Viele Ausfälle mussten kompensiert werden. Besonderer Dank geht dabei an Ronny Schlägel und Aribert Bauer, die kurzfristig eingesprungen sind und über 90 Minuten alles gegeben haben. » mehr . . .

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